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  • Das geologische 3D-Modell des tieferen Untergrundes von Niedersachsen basiert auf den Daten des Geotektonischen Atlas von Nordwestdeutschland und dem Deutschen Nordsee-Sektor (BALDSCHUHN et al. 2001). Abgebildet werden die 14 stratigraphischen Einheiten des Geotektonischen Atlas. Als zusätzliche Ebenen sind die Quartärbasisfläche (Grundlage: NLfB 1995) sowie die Geländeoberfläche integriert. Die geologischen Einheiten sind im 3D-Modell als Geokörper oder als Basisflächen abgebildet. In Bereichen unzureichender Datenlage wurden keine Flächen modelliert. Generell ist zu beachten, dass der Geotektonische Atlas einen Aktualitätsstand von 1993 hat, neuere Informationen werden zurzeit noch nicht eingearbeitet. Das Modell wird Blattschnittweise (TK100) in Portfolio PDF-Dateien bereitgestellt. Neben dem Modell als 3D PDF enthält das Portfolio auch eine Anleitung, Erläuterungen zur Geologie sowie weiterführende Links. Zur korrekten Darstellung der Portfolio sowie der 3D PDF-Dateien wird der Adobe Acrobat Reader in der aktuellen Version empfohlen. Zitierweise GTA3D LBEG (2013): Geologisches 3D-Modell des tieferen Untergrundes von Niedersachsen (GTA3D), Kachel CC 2310 Helgoland, NIBIS® Kartenserver, Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), Hannover, Datum des Abrufs Publikation zu GTA3D: BOMBIEN, H., HOFFERS, B., BREUCKMANN, S., HELMS, M., LADEMANN, M., LANGE, M., OELRICH, A., REIMANN, R., RIENÄCKER, J., SCHMIDT, C., SLABY, M. & ZIESCH, J. (2012): Der Geotektonische Atlas von Niedersachsen und dem deutschen Nordseesektor als geologisches 3D-Modell. Geowissenschaftliche Mitteilungen: GMit. - 48, S. 6 - 13.

  • Das geologische 3D-Modell des tieferen Untergrundes von Niedersachsen basiert auf den Daten des Geotektonischen Atlas von Nordwestdeutschland und dem Deutschen Nordsee-Sektor (BALDSCHUHN et al. 2001). Abgebildet werden die 14 stratigraphischen Einheiten des Geotektonischen Atlas. Als zusätzliche Ebenen sind die Quartärbasisfläche (Grundlage: NLfB 1995) sowie die Geländeoberfläche integriert. Die geologischen Einheiten sind im 3D-Modell als Geokörper oder als Basisflächen abgebildet. In Bereichen unzureichender Datenlage wurden keine Flächen modelliert. Generell ist zu beachten, dass der Geotektonische Atlas einen Aktualitätsstand von 1993 hat, neuere Informationen werden zurzeit noch nicht eingearbeitet. Das Modell wird Blattschnittweise (TK100) in Portfolio PDF-Dateien bereitgestellt. Neben dem Modell als 3D PDF enthält das Portfolio auch eine Anleitung, Erläuterungen zur Geologie sowie weiterführende Links. Zur korrekten Darstellung der Portfolio sowie der 3D PDF-Dateien wird der Adobe Acrobat Reader in der aktuellen Version empfohlen. Zitierweise GTA3D LBEG (2013): Geologisches 3D-Modell des tieferen Untergrundes von Niedersachsen (GTA3D), Kachel CC 2310 Helgoland, NIBIS® Kartenserver, Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), Hannover, Datum des Abrufs Publikation zu GTA3D: BOMBIEN, H., HOFFERS, B., BREUCKMANN, S., HELMS, M., LADEMANN, M., LANGE, M., OELRICH, A., REIMANN, R., RIENÄCKER, J., SCHMIDT, C., SLABY, M. & ZIESCH, J. (2012): Der Geotektonische Atlas von Niedersachsen und dem deutschen Nordseesektor als geologisches 3D-Modell. Geowissenschaftliche Mitteilungen: GMit. - 48, S. 6 - 13.

  • Die Auswertung Soil Quality Rating - Basisindikator 5 - Durchwurzelungstiefe auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) bewertet die Durchwurzelungstiefe hinsichtlich der Standortgüte für die landwirtschaftliche Produktion (Basisindikator 5). Dabei wird der Kennwert Effektive Durchwurzelungstiefe (We) in Abhängigkeit von der Landnutzung bewertet. Die Auswertung erfolgt für die Leitprofile der BK50 und liegt flächendeckend für die landwirtschaftlich genutzte Fläche in Niedersachsen vor.

  • Die Auswertung Soil Quality Rating - Gefährdungsindikator 12 - Temperaturregime auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) bewertet die möglichen Einschränkungen der Ertragsfähigkeit durch das vorherrschende Temperaturregime. Zu heiße oder zu kalte Temperaturen sowie starke Temperaturschwankungen können zu Einschränkungen des Pflanzenwuchses auf Ackerflächen führen. Der Gefährdungsindex Temperaturregime des Soil Quality Ratings wird anhand der mittleren Jahres- oder Januartemperatur bestimmt. Eine höhere mittlere Temperatur bedeutet eine Zuweisung eines höheren Multiplikators. Die Auswertung erfolgt für die Leitprofile der BK50 und liegt flächendeckend für die landwirtschaftlich genutzten Flächen in Niedersachsen vor.

  • Die Auswertung Standortabhängige Erosionsgefährdung durch Wind auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) beschreibt das mittlere Risiko eines Standortes, von Bodenerosion durch Wind betroffen zu sein, unabhängig von der Anbaukultur. Die Einstufung der standortabhängigen Erosionsgefährdung erfolgt auf Basis der DIN 19706 und hängt vom Jahresmittel der Windgeschwindigkeit sowie von der Erodierbarkeit des Bodens ab. Der Einfluss witterungsabhängiger Feuchtigkeit an der Bodenoberfläche auf die standörtliche Erosionsgefährdung wird nicht berücksichtigt. Bei der Ermittlung der standortabhängigen Erosionsgefährdung wird ein trockener, vegetationsfreier Boden angenommen. Die Auswertung basiert auf den Leitprofilen der BK50 sowie auf mittleren jährlichen Windgeschwindigkeiten des DWD.

  • Die Auswertung Soil Quality Rating - Basisindikator 2 - Humusvorrat im A-Horizont auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) bewertet den Humusvorrat des A-Horizontes hinsichtlich der Standortgüte für die landwirtschaftliche Produktion nach dem Müncheberger Soil Quality Rating (Basisindikator 2). Bei ackerbaulicher Nutzung wird der Ap-Horizont und bei Grünland werden alle A-Horizonte zur Bewertung verwendet. Je höher der Humusvorrat, desto höher ist die Bewertung der Bodenqualität. Die Auswertung erfolgt für die Leitprofile der BK50 und liegt flächendeckend für die landwirtschaftlich genutzte Fläche in Niedersachsen vor.

  • Die Auswertung Absolutes Grünland zeigt Standorte, auf denen aufgrund von verschiedenen standortabhängigen Einschränkungen nur eine Grünlandnutzung sinnvoll ist. Eine ordnungsgemäße Ackernutzung ist nicht möglich. Die Ackerfähigkeit kann durch den Wasserhaushalt, das Vorhandensein von organischen Böden (Torfe, Mudden), geringe Gründigkeit, die Höhenlage und aufgrund sehr hoher Erosionsgefährdung durch Wind oder Wasser stark eingeschränkt sein. Die Karte stellt eine Auswertung von absoluten Grünlandstandorten auf Basis der BK50 dar und zeigt damit Suchräume mit dem Ziel absolutes und fakultatives Grünland zu differenzieren, um die Möglichkeiten von Nutzungsänderungen (Grünlandumbruch) überprüfbar zu machen. Die Auswertung liegt flächenhaft für Niedersachsen im Maßstab 1 : 50.000 vor und ist damit für regionale Planungen geeignet. Eine Einzelfallbetrachtung auf Schlagebene bedarf weiterer Untersuchungen mit räumlich höher aufgelösten Daten.

  • Der heutige Küstenraum mit seinen Landschaftselementen, den Inseln, Watten und Marschen, ist geologisch betrachtet ein sehr junges Gebilde, das erst in den letzten 8500 Jahren unter dem Einfluss eines Meeresspiegel-Anstieges um ca. 25 m entstanden ist. Die ursprünglich vorhandene, im Eiszeitalter ausgeformte Geestlandschaft wurde dabei überflutet, teilweise umgestaltet und in unterschiedlicher Mächtigkeit von holozänen Küstenablagerungen überdeckt. Überwiegend handelt es sich dabei um tonig-schluffige, teilweise auch sandige Watt- und Brackwassersedimente, die vom Meer und von Flüssen in den Küstenraum eingefrachtet bzw. um Torfe, die in Küstenmooren akkumuliert worden sind. Im Bereich der Inseln wird dieser maximal 35 m mächtige Sedimentkörper stellen- weise von Dünen überlagert, die bis zu 25 m Höhe erreichen. Die Geologische Küstenkarte von Niedersachsen 1 : 25 000 stellt die holozänen Landschaftsformen und Küstenablagerungen in zwei Karten zu folgenden Themen dar: - Relief der Holozänbasis - Profiltypen des Küstenholozäns. Das Relief der Holozänbasis wird in Form eines auf NN bezogenen Tiefenlinienplanes abgebildet, wobei die einzelnen Isolinien Tiefenstufen von 1 m kennzeichnen, Flächenfarben dagegen Tiefenbereiche von jeweils 2 m zusammenfassen. Kartenausschnitte, für die keine Aussagen zum Relief der Holozänbasis getroffen werden können, sind durch hellblaue Flächenfarbe gekennzeichnet. Sofern ein Kartenblatt Geestgebiete umfasst, werden diese ohne Flächenfarbe dargestellt. In weiten Teilen des Küstenraumes entspricht die Holozänbasis-Fläche der ehemaligen, im Eiszeitalter ausgeformten Landoberfläche. Stellenweise wurde dieses ursprüngliche Relief jedoch bei der holozänen Meeresüberflutung und den damit einhergehenden Erosionsprozessen überprägt. Exponiert gelegene Teile der ursprünglichen Geestlandschaft wurden unter Einwirkung von Seegang und Brandung flächenhaft abgetragen, ehemalige Talsysteme durch Gezeitenströmungen erweitert, vertieft und z.T. in weit landeinwärts reichende Erosionsrinnen umgestaltet. Mit fortschreitendem Meeresspiegel- Anstieg wurden die ursprünglichen Landschaftsformen sowie die im Holozän umgestalteten Gebiete gleichermaßen durch junge Küstenablagerungen überdeckt. Aufgrund dieser Gegebenheiten bildet die Holozänbasis-Fläche eine geotechnisch bedeutsame Grenzfläche zwischen tragfähigen eiszeitlichen Moränen-, Schmelzwasser- und Flußablagerungen im Liegenden und setzungsfähigen holozänen Weich- bzw. Lockerablagerungen im Hangenden.

  • Die Auswertung Beregnungswirksamer mittlerer kapillarer Aufstieg auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) beschreibt die mittlere jährliche Menge (in mm) an kapillar aus dem Grundwasser aufsteigendem Wasser an Ackerstandorten mit Beregnung. Der Kennwert dient ausschließlich der Bestimmung des mittleren potenziellen Zusatzwasserbedarfs (mZWpot). Der Kennwert wird auf Basis der BK50 für alle Ackerböden im Maßstab 1:50.000 für Niedersachsen bereitgestellt.

  • Die Auswertung Luftkapazität - Summen für Bezugstiefen auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) beschreibt das Volumen des Porenraumes (in Vol.-%), das nach Aufsättigung des Bodens mit Wasser nach 2–3 Tagen wieder lufterfüllt ist. Demnach beschreibt sie das luftgefüllte Porenvolumen des Bodens bei Feldkapazität (FK). Die Luftkapazität (LK) entspricht in etwa dem Volumen der Grobporen im Boden und stellt damit ein Maß für die Versorgung der Wurzeln mit Sauerstoff dar. Als Grenze zwischen LK und FK werden die bodenartabhängigen Feuchteäquivalente genutzt. Der Kennwert ist abhängig von der Bodenart, dem Skelett- und Humusgehalt sowie von der Lagerungsdichte bzw. dem Substanzvolumen (bei organischen Horizonten). Der Kennwert entspricht der Summe der LK für unterschiedliche Bezugstiefen der Leitprofile der BK50 und liegt landesweit vor. Der Kennwert kann zur Bewertung der Luftversorgung der Böden, zur Einschätzung des Wasserrückhalts und als Eingangsgröße für Modelle genutzt werden.