Das dreidimensionale geologische Übersichtsmodell des tieferen Untergrundes von Niedersachsen und Bremen (TUNB3D-NI) wurde im Rahmen des Verbundvorhabens „Potenziale des unterirdischen Speicher- und Wirtschaftsraumes im Norddeutschen Becken“ (Tieferer Untergrund Norddeutsches Becken – TUNB) in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Geologischen Diensten von Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt unter Federführung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe erstellt. Es bildet in einem Übersichtsmaßstab 13 lithostratigraphische Horizonte von der Basis Zechstein bis zur Basis Rupel, Salzstrukturen und Verwerfungsflächen bis in eine Tiefe von 7500 m dreidimensional ab. Dargestellt sind die 20 Modellkacheln des geologischen 3D-Modells des tieferen Untergrundes von Niedersachsen und Bremen (TUNB3D-NI). Das Modell selbst wurde erarbeitet im Rahmen des Verbundvorhabens „Potenziale des unterirdischen Speicher- und Wirtschaftsraumes im Norddeutschen Becken“ (Tieferer Untergrund Norddeutsches Becken – TUNB) in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Geologischen Diensten von Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt unter Federführung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe.
In den 1990er Jahren wurde ein geologisches 3D-Modell für die Blätter Nr. 3514 Vörden und Nr. 3515 Hunteburg basierend auf den Daten der Geologischen Karte von Niedersachsen 1:25000 (GK25) (MENGELING 1983, 1988), geologischen Aufschlussbohrungen und vernetzten Profilschnitten (MENGELING 1986, 1994) mit einem mittlerweile nicht mehr verfügbaren Programm erstellt. Unter Berücksichtigung aktueller Profilschnitte und Bohrungen, stellt das hier erfasste Modell eine Aktualisierung und Überarbeitung des bestehenden Modells in GOCAD dar und wird als 3D-PDF bereitgestellt. Inhaltlich umfasste das Modell 24 lithologische bzw. lithogenetische Einheiten des Quartärs in Form von Basisflächen. Zusätzlich sind tertiäre Schuppen mit Ober- und Unterkante aufgenommen.
In den 1990er Jahren wurde ein geologisches 3D-Modell für die Blätter Nr. 3514 Vörden und Nr. 3515 Hunteburg basierend auf den Daten der Geologischen Karte von Niedersachsen 1:25000 (GK25) (MENGELING 1983, 1988), geologischen Aufschlussbohrungen und vernetzten Profilschnitten (MENGELING 1986, 1994) mit einem mittlerweile nicht mehr verfügbaren Programm erstellt. Unter Berücksichtigung aktueller Profilschnitte und Bohrungen, stellt das hier erfasste Modell eine Aktualisierung und Überarbeitung des bestehenden Modells in GOCAD dar und wird als 3D-PDF bereitgestellt. Inhaltlich umfasste das Modell 24 lithologische bzw. lithogenetische Einheiten des Quartärs in Form von Basisflächen. Zusätzlich sind tertiäre Schuppen mit Ober- und Unterkante aufgenommen.
Das Modell umfasst eine Fläche von etwa 2100 km2 entlang der niedersächsischen Nordseeküste zwischen den Städten Cuxhaven, Stade und Bremerhaven und ist als Basis-Layer-Modell konzipiert. Abgebildet wird der Untergrund bis zur Quartärbasis mit insgesamt 19 geologischen Einheiten. Mit Hilfe von Hubschrauber-Elektromagnetikdaten (HEM) wurde die drenthezeitliche Stauchungszone von Wingst/Lamstedt als Top-Layer modelliert. Die Einheiten des Zechsteins (EW_18) und der Kreide (EW_19) sind ebenfalls als Top-Layer dargestellt.
Basierend auf den Daten der Bohrdatenbank Niedersachsen wurde am Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) ein hydrogeologisches 3D-Modell zwischen Weser und Jadebusen erstellt. Insgesamt bildet das Modell in 12 geologischen Einheiten den Untergrund bis zur Pliozänbasis ab. Die Schichtfolge umfasst altpleistozäne Einheiten, die Ablagerungen der Elster-, Saale- und Weichsel-Kaltzeit bis zu den jüngsten Ablagerungen des Holozäns sowie Ablagerungen der Eem-Warmzeit.
Übersicht des Bearbeitungsstandes
Das geologische 3D-Modell des tieferen Untergrundes von Niedersachsen wurde auf Basis des „Geotektonischen Atlas von Nordwestdeutschland und der deutschen Nordsee“ (GTA) erstellt. Aus den zweidimensionalen Strukturplänen von 14 stratigraphischen Einheiten des GTA wurden Basisflächen und, wo es möglich war, körperumhüllende Flächen von der Basis Zechstein bis zum Tertiär modelliert. Das Ziel war, ein möglichst getreues, dreidimensionales Abbild des GTA zu erzeugen. Durch die Darstellung als 3D-Modell können auch Widersprüche wie z.B. Schichtüberschneidungen einfach erkannt werden. Die Quartärbasis und ein digitales Geländemodell ergänzen den Datenbestand. Das 3D-Modell entspricht dem Kenntnisstand des Geotektonischen Atlas von 1996. Neuere Bohrungen und Seismikdaten wurden nicht integriert. Zitierweise GTA3D LBEG (2013): Geologisches 3D-Modell des tieferen Untergrundes von Niedersachsen (GTA3D), Kachel CC 2310 Helgoland, NIBIS® Kartenserver, Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), Hannover, Datum des Abrufs Publikation zu GTA3D: BOMBIEN, H., HOFFERS, B., BREUCKMANN, S., HELMS, M., LADEMANN, M., LANGE, M., OELRICH, A., REIMANN, R., RIENÄCKER, J., SCHMIDT, C., SLABY, M. & ZIESCH, J. (2012): Der Geotektonische Atlas von Niedersachsen und dem deutschen Nordseesektor als geologisches 3D-Modell. Geowissenschaftliche Mitteilungen: GMit. - 48, S. 6 - 13.
Übersicht des Bearbeitungsstandes