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  • Die Auswertung Luftkapazität - Summen für Bezugstiefen auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) beschreibt das Volumen des Porenraumes (in Vol.-%), das nach Aufsättigung des Bodens mit Wasser nach 2–3 Tagen wieder lufterfüllt ist. Demnach beschreibt sie das luftgefüllte Porenvolumen des Bodens bei Feldkapazität (FK). Die Luftkapazität (LK) entspricht in etwa dem Volumen der Grobporen im Boden und stellt damit ein Maß für die Versorgung der Wurzeln mit Sauerstoff dar. Als Grenze zwischen LK und FK werden die bodenartabhängigen Feuchteäquivalente genutzt. Der Kennwert ist abhängig von der Bodenart, dem Skelett- und Humusgehalt sowie von der Lagerungsdichte bzw. dem Substanzvolumen (bei organischen Horizonten). Der Kennwert entspricht der Summe der LK für unterschiedliche Bezugstiefen der Leitprofile der BK50 und liegt landesweit vor. Der Kennwert kann zur Bewertung der Luftversorgung der Böden, zur Einschätzung des Wasserrückhalts und als Eingangsgröße für Modelle genutzt werden.

  • Die Auswertung Topographiefaktor der ABAG für die Flächen der BK50 - LS-FAKTOR auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) bewertet den Einfluss des Reliefs auf die Erosionsgefährdung durch Wasser. Der LS-Faktor ist das Produkt aus dem L-Faktor (Hanglängenfaktor) und dem S-Faktor (Hangneigungsfaktor). Der L-Faktor wird dabei mit dem Wert 2 belegt und der S-Faktor aus dem bereinigten digitalen Geländemodell (sDGM5) abgeleitet. Die Auswertung kann für die landwirtschaftliche Beratung eingesetzt werden.

  • Die Auswertung Luftkapazität (LK) auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) beschreibt das Volumen des Porenraumes (in Vol.-%), das nach Aufsättigung des Bodens mit Wasser nach 2 - 3 Tagen wieder lufterfüllt ist. Demnach beschreibt sie das luftgefüllte Porenvolumen des Bodens bei Feldkapazität (FK). Die Luftkapazität entspricht in etwa dem Volumen der Grobporen im Boden. Als Grenze zwischen LK und FK werden die bodenartabhängigen Feuchteäquivalente genutzt. Die LK stellt damit ein Maß für die Versorgung der Wurzeln mit Sauerstoff dar. Der Kennwert ist abhängig von der Bodenart, dem Skelett- und Humusgehalt sowie von der Lagerungsdichte bzw. dem Substanzvolumen (bei organischen Horizonten). Die Auswertung erfolgt landesweit für die einzelnen Horizonte der Leitprofile der BK50. Der Kennwert kann zur Bewertung der Luftversorgung der Böden oder des Wasserrückhalts und als Eingangsgröße für Modelle genutzt werden.

  • Die Übersichtskarte zeigt die Verbreitung Oberen Exter-Formation (Rhät, Oberer Keuper, „Contorta-Schichten“) in Niedersachsen und stellt insbesondere explorationsrelevante Sandsteine und deren Eigenschaften dar. Als explorationsrelevant werden hier regional zusammenhängende Sandsteine mit einer Mächtigkeit von mindestens fünf Metern bezeichnet. Für diese Einheiten kann ein Potenzial als geothermisch nutzbare Aquifere vermutet werden, das jedoch standortbezogen im Einzelfall nachzuweisen ist. Explorationsrelevante Sandsteine der Oberen Exter-Formation sind im Bereich der Elbmündung und im nordöstlichen bis südöstlichen Teil von Niedersachsen zu finden. Hier finden sich die Ablagerungen eines flussdominierten Systems wieder, welches sowohl aus Skandinavien sowie vermutlich aus dem heutigen Mitteldeutschland kommend, in das ehemalige Rhät-Meer mündete. Die Sandsteine der Deltaebene sind als amalgamierte Sandsteine („Verteilerrinnen“) zwischen Silt- und Tonsteinen und geringmächtigen Sandsteinen eingelagert. In der vorgelagerten Deltafront finden sich vorwiegend Tonsteine und heterolithische Wechellagerungen in den lokal Fein- bis Mittelsandsteine („Barren“) zu finden sind. Tonsteine, Siltsteine und lokal geringmächtige Feinsandsteine aus dem Offshore-Bereich werden zusammengefasst dargestellt. Porosität, Permeabilität und Transmissibilität der Lithologien wurden bei der Kartierung nicht berücksichtigt, sind jedoch – soweit verfügbar – als bohrungsbezogene Parameter angegeben. Die Abgrenzung der kartierten Einheiten beruht auf vorhandener Literatur und der Bewertung und Interpretation ausgewählter geowissenschaftlicher Daten, die am Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) vorliegen.

  • Die Auswertung Potenzielle Kationenaustauschkapazität von Horizonten auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) bewertet die potenzielle Fähigkeit von Böden Kationen zu speichern und wieder abzugeben. Die Oberflächen der meist negativ geladenen Bodenpartikel wirken als Bindungsplätze für positiv geladene Kationen, welche über die Bodenlösung in den Boden gelangen. Die Kennwerte der vorliegenden Auswertung berücksichtigen Bodenart und Humusgehalt der Bodenhorizonte (nicht aber den pH-Wert). Die potentielle Kaktionenaustauschkapazität stellt dabei das in der Theorie pH-unabhängige, maximal mögliche Speicherpotential eines Bodens für Kationen dar. Die potenzielle KAK des Mineralkörpers ist weitgehend identisch mit dessen effektiver KAK, während die effektive KAK des Humuskörpers jedoch stark pH-abhängig ist. Die Einstufung erfolgt für die Leitprofile der BK50 in 6 Stufen. Die Auswertung kann zur Bewertung der Standortqualität genutzt werden.

  • Das Wasserversorgungskonzept Niedersachsen dient dem übergeordneten Ziel der langfristigen Sicherstellung der niedersächsischen Wasserversorgung, insbesondere der öffentlichen Wasserversorgung als ein maßgeblicher Baustein der Daseinsvorsorge. Die Wasserversorgung muss entsprechend der aktuellen und regionalen Herausforderungen und unter der Maßgabe einer nachhaltigen Grundwasserbewirtschaftung weiterentwickelt werden. Hierzu ist es sowohl für Politik und Wasserbehörden als auch für die Nutzer der Ressource notwendig, Handlungsbedarfe frühzeitig erkennen zu können, um im Weiteren rechtzeitig notwendige Maßnahmen für eine langfristige Sicherstellung der niedersächsischen Wasserversorgung zu ergreifen. Das Wasserversorgungskonzept Niedersachsen stellt einen hierfür erforderlichen landesweiten Informationsrahmen dar. Als Fachkonzeption dient es Wassernutzern, Zulassungsbehörden und dem Land für die Wasserbewirtschaftung und der Öffentlichkeit als transparente und in die Zukunft gerichtete Informations- und Planungsgrundlage. Vorgaben für Einzelverfahren sind ausdrücklich nicht das Ziel. Im Rahmen des Wasserversorgungskonzeptes erfolgt eine Bilanzierung des derzeitigen Standes (Bezugsjahr 2015) sowie der mittel- und langfristigen Entwicklungen der niedersächsischen Wasserversorgung. Hierbei werden das Grundwasserdargebot für mittlere und trockene Verhältnisse und die Wasserbedarfe der maßgeblichen Grundwassernutzer einander zu verschiedenen Zeitpunkten (2015, 2030, 2050 und 2100) gegenübergestellt. Die Methodik des Wasserversorgungskonzeptes Niedersachsen wurde rasterbasiert durchgeführt. Dafür wurde ein 500 x 500 m Raster erstellt, welches sich über ganz Niedersachsen und Bremen erstreckt. Landesweite Datengrundlagen, die der Planung der aktuellen und zukünftigen Bewirtschaftung des Grundwassers dienen, wurden auf das Raster übertragen. Diese bildeten die Grundlage der durchgeführten Berechnungen, Bewertungen und abschließenden Darstellungen. In der Karte ist der Nutzungsdruck für den IST-Zustand bei mittleren Verhältnissen für Grundwasserkörper dargestellt.

  • Die Auswertung Oberflächenabfluss auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) zeigt den mittleren jährlichen Oberflächenabfluss [in mm], abgeleitet nach dem SCS-Verfahren zur bestimmung der Curve Number (CN), für die Böden in Niedersachsen. Oberflächenabfluss entsteht, wenn Niederschlags- oder Schmelzwasser nicht mehr in den Boden infiltrieren kann und an der Bodenoberfläche abfließt. Durch die Auswertung von Tagen mit hohen Niederschlägen und die Bewertung des Hydrologischen Bodentyps auf Basis der Leitprofile der BK50 kann mit Hilfe des CN-Verfahrens der Oberflächenabfluss abgeschätzt werden. Das empirische Modell berücksichtigt dabei neben dem Boden auch das Relief, den Niederschlag und die Nutzung einer Fläche. Der Datensatz kann als Eingangsdatensatz für wasserhaushaltliche Betrachtungen und für Bewertungen hinsichtlich von Risiken (Hochwasser, Bodenerosion) genutzt werden.

  • Die Auswertung Soil Quality Rating - Basisindikator 1 - Bodenart auf Basis der Bodenkarte von Niedersachsen 1 : 50 000 (BK50) bewertet die Bodenart des Feinbodens hinsichtlich der Standortgüte für die landwirtschaftliche Produktion (Basisindikator 1). Dabei werden die obersten 8 dm des Bodens berücksichtigt. Die Auswertung erfolgt für die Leitprofile der BK50 und liegt flächendeckend für die landwirtschaftlich genutzte Fläche in Niedersachsen vor.